
Jugendliche der vierten Klassen werden gemeinsam mit ihren Eltern beraten; Eltern tragen die Bildungsentscheidungen mit. Aus dem breiten Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten zwischen Lehre, berufsbildender und allgemeinbildender Schule muss nun eine Auswahl getroffen werden. Über diese Möglichkeiten wird zunächst umfassend informiert (Broschüren etc.). Wichtig für die richtige Wahl ist die Einsicht über die eigenen Interessen und Fähigkeiten. Jugendliche in diesem Alter orientieren sich bei ihren Ausbildungsentscheidungen jedoch oft gerne an den Schul- und Berufsentscheidungen der Freunde und Freundinnen. Auch der Beruf der Eltern wird oft für die eigene Ausbildung bevorzugt.
Erschwerend kommt hinzu, dass in diesem Alter oft nur geringes Wissen über berufliche Möglichkeiten vorhanden ist. Bisher diente die Ausbildung vor allem der Allgemeinbildung. Eine Berufsentscheidung bedeutet jedoch, dass ganz bestimmte Interessensbereiche nun im Vordergrund stehen. In technischen Berufen zählt dann Mathematik, Physik und Chemie, während in kaufmännischen Berufen Sprachen und Rechnungswesen den größten Raum einnehmen. In der falschen Schule oder im falschen Beruf zu sein, würde für Jugendliche letztendlich bedeuten, sich mit Uninteressantem und Ungeliebtem beschäftigen zu müssen, während das wirklich für sie Wichtige nur ein Schattendasein führt. Der Ausbildungsabbruch ist dann die logische Konsequenz […]
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