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Im Gespräch: Ursula Autengruber

Ursula AutengruberUrsula Autengruber (www.autengruber-consulting.at) ist Trainerin, Moderatorin und Businesscoach.

Welches Thema trainieren Sie?

Ich unterstütze Menschen dabei, sich selbst und andere besser zu verstehen und damit sich und anderen das Leben leichter zu machen und dabei auch erfolgreich zu sein. Dabei setze ich oft die Biostruktur-Analyse ein,  besser bekannt als STRUCTORAM®. Es ist eine Persönlichkeitsanalyse, die beschreibt, welches Verhalten genetisch bedingt und damit unveränderbar und welches Verhalten angelernt und veränderbar ist. Das Structogram eignet sich sehr gut dazu, die eigenen Ressourcen zu erkennen und weiter zu entwickeln und in der Kommunikation mit anderen. Man erkennt schnell, welche Bedürfnisse der Gesprächspartner hat und kann sich gut auf das Gegenüber einstellen. So entsteht ein entspanntes, konfliktfreies und konstruktives Gesprächsklima, sei es als Verkäufer mit dem Kunden, als Führungskraft mit dem Mitarbeiter oder in einem Team.

Was macht Sie dafür zum Experten?

Schon während meines Betriebswirtschaftsstudiums hat mich der menschliche Aspekt in den Unternehmen mehr interessiert als die Zahlen. Ein Mensch entscheidet, ob ich in einem Geschäft etwas kaufe, gerne in ein Restaurant essen gehe, oder in einem Unternehmen arbeite. Beziehung aufbauen, Vertrauen schaffen, den anderen ernst nehmen sind für mich die Schlüsselfaktoren für den Erfolg.

Mit der Biostruktur-Analyse arbeite ich schon seit 1989 und konnte mir so sehr viel Grundlagenwissen noch direkt von Rolf Schirm, dem Entwickler, aneignen und durch viele Beratungsprojekte einen sehr umfassenden Expertise aufbauen. Daneben gibt es viele Aspekte aus eigenen Weiterbildungen, die ich sehr gut integrieren kann und so meine Seminare immer aktuell halte. Seit 1989 bin ich auch STRUCTOGRAM® Mastertrainerin und bilde in Österreich Trainer aus, die das Structogram-Trainingssystem in ihren eigenen Seminaren einsetzen.

Haben Sie ein Vorbild?

Mein Thema ist ja Individualität. Jeder von uns hat Stärken und Fähigkeiten, sowie seine persönliche Note. Die gilt es herauszufinden und dann auch zu leben. Durch meine Ausbildungen und Veranstaltungen die ich laufend besuche, bekomme ich immer wieder Denkanstöße von Anderen. Jene die zu mir und meinen Themen passen nehme ich auf. Ein Vorbild habe ich keines, aber Menschen, die sich selber immer weiter entwickeln und andere mit ihrem Know- How weiterbringen, beeindrucken mich immer wieder.

Wie motivieren Sie sich selbst?

Meine Arbeit macht mir sehr viel Spaß, sonst könnte ich sie nicht so lange und so erfolgreich machen. Wichtig ist dabei für mich, dass ich immer wieder neue Anwendungsgebiete entwickle und meine Trainingsinhalte aktuell halte. Und wenn ich von meinen Teilnehmern erfahre, dass sich nach dem Seminar etwas verändert hat, sie z.B. besser mit den Kollegen zusammenarbeiten oder endlich den Mut haben, zu ihren Bedürfnissen zu stehen, dann gibt das schon viel Kraft und Motivation.

Was macht den Trainerberuf für Sie so besonders?

Als Trainerin bin ich mit vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten im Kontakt, welche eine Verbesserung bzw. eine Veränderung ihrer Situation suchen. Den Teilnehmern genau diese Unterstützung für ihre persönliche Situation zu bieten, ist mein Anspruch und hält mich fit. Außerdem arbeite ich mit Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branche zusammen, somit tauche ich sehr oft in neue Themengebiete ein und lerne selbst viel Neues dazu. Diese Praxisbeispiele verarbeite ich dann wieder in meinen Seminaren und kann meinen Kunden einen umfassenden und fundierten Erfahrungsschatz anbieten.

Welches Seminar würden Sie gerne besuchen?

Ein Skipper- und & Teamtraining auf einem Segelschiff in Kroatien.