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Strategische Innovation: Wenn der Plan fehlt

Unternehmen wollen wachsen. Doch welche Rolle spielt dabei strategische Innovation? Der Neuwaldegger Top-Management Survey, eine Umfrage unter 300 Top-Managern im D-A-CH-Raum, geht jährlich auch Fragen rund um diese Thematik auf den Grund. Auffallend: 80 Prozent der Schweizer Manager sind überzeugt, selbst innovativ bzw. sehr innovativ zu sein. Ihre deutschen Kollegen sehen das zu 66 Prozent so, die Österreicher liegen bei bescheidenen 57 Prozent.

Den meisten Unternehmen fehlen zudem Innovationsziele, die das Wachstum unterstützen: Zwei Drittel der Top-Manager haben keine Vorstellung davon, wie viel Geschäft sie in zwei oder fünf Jahren mit neuen Produkten machen wollen. „Angesichts immer kürzer werdender Produktlebenszyklen und des beschleunigten Wandels von Märkten und Technologien müssten Manager zumindest eine Vorstellung davon haben, was ihr Unternehmen in dieser Hinsicht leisten muss. Die größte Herausforderung ist die strategische Vergrößerung des eigenen Innovationspotentials“, so Michael Moeller, geschäftsführender Gesellschafter der Beratergruppe Neuwaldegg.

Was an Innovation gefordert ist, zeigen die Antworten der übrigen Befragten: Sie rechnen damit, dass knapp 12 Prozent ihres Umsatzes in zwei Jahren von Produkten stammen, die heute noch in der Entwicklung und nicht am Markt sind. Deutsche und Schweizer meinen, in fünf Jahren bereits rund 20 Prozent ihres Umsatzes mit neuen Produkten oder Geschäften zu erzielen. Österreichische Top-Manager sind stärker von ihren bisherigen Produkten überzeugt: Sie rechnen damit, in fünf Jahren knapp 15 Prozent des Umsatzes mit ganz neuen Produkten zu erwirtschaften.

Der Neuwaldegger Top-Management Survey wird seit 2004 jährlich durchgeführt, die Ergebnisse können Sie im Internet unter www.neuwaldegg.at nachlesen.

BILDUNGaktuell 01-02/2008 Mehr zum Thema Innovation können Sie im PDF-Magazin von BILDUNGaktuell lesen. Das PDF-Magazin können Sie hier öffnen