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Führungskräfte: Kompetenz zur Talente-Entwicklung ist entscheidend

Sind sich österreichische Firmen bewusst, welche Bedeutung die Qualität ihrer Führungskräfte für den Erfolg ihres Unternehmens hat? Dass es für sie auf jeden Fall lohnt, sich stärker mit dem Thema Führungskräftekompetenzen zu beschäftigen, legen die aktuellen Studien von Zenger|Folkman nahe: Das US-amerikanische Beratungsunternehmen hat festgestellt, dass außergewöhnliche Führungskräfte einen derartigen Einfluss auf den Unternehmensgewinn haben, dass sie den Nettogewinn verdoppeln können. Im Umkehrschluss heißt das: Die Unternehmen müssen ein starkes Augenmerk auf die Entwicklung ihrer Führungskräfte legen. Doch welche Kompetenzen genau müssen gestärkt werden?

Antworten darauf weiß die auf Kompetenzmanagement spezialisierte Unternehmensberatung Scheelen GmbH Österreich, deren Mutterunternehmen Scheelen AG jüngst eine Kooperation mit Zenger|Folkman eingegangen ist. „Diese Partnerschaft ermöglicht uns, die Forschungsergebnisse auch für den österreichischen Markt zu nutzen und den Firmen gemäß der hiesigen Besonderheiten die richtigen Impulse zu geben“, sagt Dr. Tanja Abwa, Geschäftsführerin der Scheelen GmbH, Österreich.

Kompetenz zur Talente-Entwicklung ist entscheidend

Einer dieser Impulse ist etwa, den Fokus der Führungskräfte mehr auf die eigenen Mitarbeiter zu lenken. „Talente-Entwicklung ist eine ganz wichtige Kompetenz, die in den Unternehmen leider häufig nicht gelebt wird. Stattdessen besteht die Tendenz bei den Führungskräften, immer nur auf die Zielerreichung zu schauen. Die Studien von Zenger und Folkman bestätigen nun, dass Führungskräfte, die ihre Mitarbeiter überdurchschnittlich fördern, tatsächlich auch die Produktivität des Unternehmens steigern“, erläutert Abwa.

Wann Führungskräfte als ehrlich und integer gelten

Neben der Kompetenz zur Talente-Entwicklung gibt es den Untersuchungen von Zenger|Folkman zufolge 15 weitere zentrale Kompetenzen, die außergewöhnliche Führungskräfte auszeichnen. Die zentrale Säule dabei ist der Charakter. „Interessant ist insbesondere, wann Führungskräfte als besonders integer und ehrlich wahrgenommen werden: Dies ist laut der Untersuchungen beispielsweise der Fall, wenn sie einerseits Inspirationskraft und Motivation vermitteln und andererseits ergebnisorientiert handeln“, so Abwa. Es reicht nicht aus, wenn sie Ergebnisse liefern, aber nicht motivieren und inspirieren. Ebenso wenig werden sie als integer und ehrlich beurteilt, wenn sie zwar motivieren, aber keine Ergebnisse erzielen. „Das Wissen um solche Korrelationen ist sehr wesentlich bei der Führungskräfteentwicklung. Letztlich sind wir damit einen großen Schritt weiter, wenn es darum geht, gezielt an den Führungskompetenzen zu arbeiten, um außergewöhnliche österreichische Führungskräfte zu entwickeln“, schließt Abwa.