Die Führungskraft als Coach

Die Führungskraft als Coach

Vorbei sind die Zeiten, wo Chefs vordenken bzw. anweisen und Mitarbeiter einfach nur umsetzen. So stellte sich in vielen Bereichen auch die Führung dar: Einer schafft an, die anderen machen. Starre Strukturen und Regeln brachten optimale „Durchlaufzeiten“ und erhöhten den Output. Die Technologisierung ersetzte in den Produktionshallen oftmals Menschen. Doch Denkarbeit lässt sich nicht so einfach abrufen.


Veronika AumaierÜber die Autorin: Veronika Aumaier ist geschäftsführende Gesellschafterin der AUMAIER CONSULTING I TRAINING GmbH. Sie coacht Vorstände, Geschäftsführer, Führungskräfte und Topexperten von internationalen und nationalen Unternehmen und ist HR-Consultant für Human Resources Abteilungen. Webseite: aumaier.com


Daher wurde das geistige Potenzial der Mitarbeiter beim Betreten des Firmengebäudes oftmals beim Portier abgegeben. Enge Vorgaben, deren Hintergrund nicht klar kommuniziert wird, können oft nur sehr schwer umgesetzt werden. Das Mitdenken ist ausgeschlossen, denn es ist von der Unternehmensleitung ja auch nicht wirklich erwünscht. Aber wie sollen diese alten Verhaltensmuster geändert werden?

Menschen wollen den Gestaltungsrahmen für ihr Schaffen im Beruf (mit-)gestalten. Das bedeutet, so wenige Regeln wie nur möglich als Rahmen für alle – und so viel Eigenverantwortung des Einzelnen, wie nur möglich innerhalb des Rahmens. Damit wird ein Mitdenken und Mitwirken erforderlich. Jeder muss auf das Verhalten der Kollegen achten, sich anpassen und sich auch inhaltlich einbringen. Die Devise lautet: Miteinander und Füreinander!


Weiterbildungstipp: Die Führungskraft als Coach

Weg von der inhaltlichen Expertise, hin zum Entwickler und Förderer von Innovationen und Changes.
Termin: 08./09. September (Modul 1) und 07./08. Oktober 2020 (Modul 2)

Infos, Kontakt & Anmeldung [Hier klicken!]

 


Wünsche ich mir als Führungskraft von meinen Mitarbeitern proaktives Involvieren und Engagement, dann braucht es auch entsprechende Freiräume in diesen Rahmenbedingungen – und es erfordert von Führungskräften ein Umdenken.

Wagen Sie etwas Neues!

Es braucht Führungskräfte, die sich trauen, auch etwas Neues zu wagen. Also Führungskräfte, die den Anfang wagen und ihre Mitarbeiter dazu einladen, mitzudenken und mitzugestalten. Selbstverständlich kann man es dabei nicht allen recht machen, denn Differenzierung ist gefragt. Das wiederum ist von den Führungskräften auszuhalten. Es ist eine Prozessarbeit, die einer Zielsetzung folgt und die Schritt für Schritt den Weg findet und die Betroffenen zu Beteiligten macht.

Damit dies gelingen kann, braucht es Folgendes:

  1. einen Mindset-Wechsel bei Führungskräften und in Folge auch bei Mitarbeitern. Denn das Zulassen der Führungskräfte braucht in Folge ein sich Einlassen der Mitarbeiter. Es braucht gegenseitiges Vertrauen und ein neues Miteinander, da man aufeinander angewiesen ist. Die Führungskraft hat ein bestimmtes Ziel und der Weg dorthin ist offen und alle suchen ihn gemeinsam. An den Weggabelungen werden Entscheidungen miteinander getroffen. Und nur wenn man sich nicht einigen kann, wird im Ausnahmefall zur Führungskraft delegiert.
  2. eine neue Art der Kommunikation: Es braucht Führungskräfte, die Fragen und Zuhören können. Und auch Mitarbeiter, die mitreden, ihre Gedanken aussprechen und auf das große gemeinsame Ziel ausgerichtet sind, statt nur auf die eigene, persönliche Nutzengewinnung.
  3. neue Rahmenbedingungen, die Freiraum geben und Möglichkeiten bieten.
  4. Mut zur Differenzierung. Es zählt nicht mehr die Uniformität sondern die Vielfalt! Doch das ist viel schwieriger zu managen, da man den Überblick nur mehr grob behalten kann und nicht mehr im Detail Bescheid weiß.
  5. Lösungsorientierung – den klaren Blick nach vorne. Die bisherige Analyse versuchte zu verstehen, was genau passiert ist. Dafür ist heute aber weder genug Zeit, noch lässt sich die Vergangenheit weiterhin in die Zukunft fortschreiben. Zu wenige Parameter bleiben aufrecht – zu stark und markant sind die Veränderungen. Daher gilt es, sich auf Lösungen zu konzentrieren, eigene Ideen zu entwickeln und „Out-of-the-Box” zu denken.
  6. Balance: Nicht von einem Extrem ins andere fallen. Neue Schritte wagen. Sich auch mal etwas Neues trauen, getragen vom Wissen und den Erfahrungen, die man gesammelt hat.

Vom Command & Control zur Führungskraft als Coach

Doch wie können Führungskräfte lernen, den eigenen Mindset zu verändern, sich Fragetechniken anzueignen und damit neu zu führen und den neuen Anforderungen, Erwartungen und Wünschen gerecht zu werden? Indem sie sich in Lernsituationen begeben, die den geeigneten Mindset adressieren, wie beispielsweise das systemisch lösungsorientierte Denken.

Wir bieten in 4 Tagen einen umfassenden Einblick in eine neue Führungshaltung, interessante Fragetechniken und Coachingmethoden die geeignet sind, den Paradigmenwechsel vom Command & Control zur Führungskraft als Coach (https://www.aumaier-academy.com/angebote/fuehrungskraft_als_coach.htm) zu unterstützen. Das besondere Setting von nur vier Teilnehmern lässt viel Raum für eigene Beispiele und deren Lösungsfindung durch gemeinsames Diskutieren, Reflektieren und Probehandeln.


Weiterbildungstipp: Die Führungskraft als Coach

Weg von der inhaltlichen Expertise, hin zum Entwickler und Förderer von Innovationen und Changes.
Termin: 08./09. September (Modul 1) und 07./08. Oktober 2020 (Modul 2)

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