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Schlechtes Image für Controller

Controlling: Schlechtes Image für ErbsenzählerWie attraktiv ist der Controllerberuf für potenzielle Nachwuchskräfte? Dies war die Ausgangsfrage einer Studie von Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber, Direktor des Instituts für Management und Controlling (IMC) an der WHU – Otto Beisheim School of Management, und seines wissenschaftlichen Mitarbeiters Sebastian Kempf. Gute Controller sind gefragt und das nicht nur in Zeiten der Krise. Vor dem Hintergrund eines zunehmenden „War for talents“ sehen sich auch Controllerbereiche einem steigenden Konkurrenzdruck um talentierte Nachwuchskräfte ausgesetzt. Für das IMC war es deshalb von hohem Interesse, wie der Controllerberuf durch Hochschulstudenten als potenziellen Nachwuchskräften wahrgenommen wird und welche möglichen „Klischees“ noch fortbestehen.

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Die Untersuchung zeigt, dass Hochschulstudenten den Controllerberuf sehr unterschiedlich wahrnehmen. Auf der einen Seite bewerten sie Bezahlung und Beschäftigungsaussichten von Controllern als sehr attraktiv, auf der anderen Seite nehmen sie gerade das berufliche Image von Controllern und den im Controllerberuf tätigen „Menschenschlag“ eher negativ wahr. Auffallend ist zudem, dass aktive, bereits im Beruf stehende Controller den Beruf deutlich unterschiedlich bewerten. Ganz offensichtlich bestehen also bei Studenten gewisse Vorurteile, die es dringend zu beseitigen gilt, um die Nachwuchskräfte zu gewinnen, die die Controllingpraxis dringend braucht. Ein Ansatzpunkt ist eine stärkere Verzahnung mit der Praxis. So könnten verstärkte Praktikumsangebote im Controlling, aber auch eine erhöhte Präsenz von Controllern an Hochschulen positiv zur Wahrnehmung des Berufs beitragen.

Der Studie „Attraktivität des Controllerberufs – Ergebnisse empirischer Untersuchungen“ liegt eine sehr breite Datenbasis zugrunde. Insgesamt wurden 1.354 Studenten von 18 Hochschulen befragt. Sie liefert erstmals differenzierte Ergebnisse zur Einschätzung der Attraktivität des Controllerberufs durch potenzielle Nachwuchskräfte. Die Studie können Sie per E-Mail bei Sebastian Kempf kostenfrei anfordern.

Link zum Thema
WHU – Otto Beisheim School of Management

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Foto: istockphoto