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Heimkino statt Sprachkurs

Heimkino statt SprachkursO-Ton statt Synchronisation – was bei Skandinaviern seit Jahren für beste Englischkenntnisse sorgt, wird auch hierzulande immer beliebter. Jeder vierte Deutsche sieht englischsprachige Filme mittlerweile lieber in der Originalfassung. Laut der EX-word Studie von CASIO, für die Forsa 1.008 Personen von 14 bis 65 Jahren befragte, sind es vor allem die Jüngeren, die beim Medienkonsum aufs Original setzen. Jeder Dritte unter den 14- bis 35-Jährigen bevorzugt bei Filmen die englische Originalversion, bei Büchern verzichtet jeder Vierte auf eine Übersetzung.

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Hörverständnis trainieren
Vorteil: Fans des Originals erschließen sich nicht nur Bedeutungsfeinheiten, die bei der Übertragung ins Deutsche verloren gehen. Sie verbessern gleichzeitig und ganz nebenbei ihre Sprachkompetenz. Ein „closet“ mit einer Toilette zu verwechseln oder beim Kellner ein „bloody steak“ zu bestellen – vor diesen Peinlichkeiten sind sie gefeit. „Filme und Bücher in der Originalfassung helfen, effektiv zu lernen“, erklärt Prof. Dr. Mario Oesterreicher von der Fakultät Sprachen der Westsächsischen Hochschule Zwickau und stellvertretender Bundesvorsitzender des Englischlehrerverbands Englisch und Mehrsprachigkeit. „Auf diese Weise erweitert man sein Vokabular und eignet sich idiomatische Redewendungen an. Filme trainieren zusätzlich das Hörverständnis.“

Heimkino statt Sprachkurs
Ein gemütlicher DVD-Abend auf dem Sofa kann tatsächlich manchen Sprachkurs ersetzen. Davon profitiert die jüngere Generation, die zunehmend auf Originalfassungen setzt: 30 Prozent der 14- bis 35-Jährigen stufen ihre Englischkenntnisse als gut bis sehr gut ein. Unter den 46- bis 65-Jährigen dagegen gibt nur jeder Achte an, über gute bis sehr gute Englischkenntnisse zu verfügen. In dieser Altersklasse bevorzugen auch nur 16 bzw. 13 Prozent Filme und Bücher im englischen Original.

Untertitel steigern Lerneffekt
Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Psycholinguistik und von der Radboud Universität Nijmegen (Niederlande) wiesen kürzlich nach, dass sich der Lerneffekt bei englischen Filmen noch verstärkt, wenn man die fremdsprachigen Untertitel einblendet. Diese erleichtern das Verständnis und helfen, sich auch auf ungewohnte Akzente einzustellen. „Bislang unbekannte Wörter, die sich nicht aus dem Kontext erschließen, kann man bequem mit einem elektronischen Wörterbuch nachschlagen“, empfiehlt Günter Riegerl, Produktmanager elektronische Wörterbücher bei CASIO. „Die handlichen Geräte mit dem umfangreichen Wortschatz ermöglichen eine schnelle Suche, so dass man auch im Kino keinen Lacher verpasst.“

Weitere Informationen zu EX-word Studie finden Sie auf www.EX-word.de

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Foto: istockphoto