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EDUdays 2014: Lehren und Lernen mit digitalen Medien

Einmal jährlich diskutieren die EDUdays das Potenzial der digitalen Medien im Bereich der Bildung, präsentieren Trends und internationale Praxisbeispiele und erörtern aktuelle Fragestellungen. Schwerpunkte der heurigen Tagung sind die Themen „Big Data“, „Datenschutz und Schule“ sowie „Digitale Medien und Inklusion“. Diese diskutieren VertreterInnen aus Schulen, Bildungsinstitutionen und Verlagen, aus Wissenschaft und Wirtschaft von 23. bis 24. April an der Donau-Universität Krems.

Medienbildung brauche Wissensbildung, sagt Prof. Dr. Norbert Breier von der Fakultät für Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg. Welche Auswirkungen der Umbruch in der Medienkultur in der Schulbildung, aber etwa auch in der Wissenschaft hat, analysiert der Kultur- und Medientheoretiker Univ.-Prof. Dr. Ramón Reichert von der Universität Wien. Die beiden Gastredner werden die EDU|days 2014 am Mittwoch, den 23. April im Audimax der Donau-Universität Krems eröffnen.

IKT in der Schule

Die EDUdays 2014 nehmen mit Keynotes, Impulsvorträgen und Praxisworkshops zu ausgewählten Aspekten der neuen Medienkultur im Lehrwesen Stellung. Die Schwerpunktthemen „Big Data“, „Datenschutz und Schule“ sowie „Digitale Medien und Inklusion“ zeigen die aktuellen Fragestellungen rund um das Thema auf. Österreich sei keine Insel der schulinformatisch Seligen (mehr), sagt etwa Referent Mag. Peter Micheuz von der Universität Klagenfurt. In seinem Vortrag wirft er einen Blick auf die europäische Bildungslandschaft und auch auf weiter entfernte Regionen wie die USA, Asien oder Australien. Dabei stellt er globale Netzwerke, Organisationen und Initiativen zur sogenannten „Schulinformatik“ vor, die sich mit der Vermittlung von sowohl technischen als auch inhaltlichen Kompetenzen beschäftigt. Einen Praxisbericht aus Norwegen im Umgang mit den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in der Schule liefert Dr. Jens Haugan von der Hochschule Hedmark in Norwegen.



EDUdays 2014: Von Cloud bis Gender

Datenschutz als Bildungsfrage, Programmierung und Entwicklung von Apps, gemeinsamer Unterricht, Umgang mit Tablets, Cloud Computing und Social Media in der Schule stehen darüber hinaus auf dem Programm. Auch „Gender und Diversität“ als wichtige Faktoren im Zusammenhang von Technologieentwicklung und Bildung werden bei den EDU|days analysiert. Dr. Birgit Wolf von der Donau-Universität Krems wird über die Weichenstellungen der Zukunft aus Gendersicht sprechen.

Die EDUdays sind eine gemeinsame Veranstaltung der Donau-Universität Krems, der Pädagogischen Hochschule für Niederösterreich und weiterer Partner. Auch Aussteller werden bei der Tagung von 23. bis 24. April an der Donau-Universität Krems ihre Produkte präsentieren. Die Tagung ist als bundesweite Lehrer/innenfortbildung ausgeschrieben, es fällt keine Konferenzgebühr an. Lediglich für die Teilnahme am Abendprogramm wird um einen Kostenbeitrag gebeten. Anmeldung erforderlich.

EDU|days 2014

23. und 24. April 2014
Donau-Universität Krems / Audimax

Weitere Informationen, Programm und Anmeldung unter www.edudays.at