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E-Learning soll sich dem Lerner anpassen

E-Learning soll sich dem Lerner anpassenLernen ist eine individuelle Angelegenheit – auch das E-Learning, ob in der Gruppe oder alleine, im Internet, per Handy, Podcast oder Wiki. Viele Unternehmen haben das jedoch noch nicht erkannt. Häufig werden Mitarbeitern noch starre Lernprogramme vorgesetzt, um sich Kompetenzen anzueignen. Über individuelle Lernstrategien und neue -technologien diskutieren Bildungsmanager auf dem zweiten LEARNTEC Forum Austria am 9. und 10. Oktober 2008 in Wien.

Der Kongress mit begleitender Fachausstellung richtet sich an Personaler, Geschäftsführer und Bildungsverantwortliche in Unternehmen, Hochschulen, Verbänden und Organisationen. Veranstalter ist die Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH in Kooperation mit den FHWien-Studiengängen der WKW. Unter den Referenten sind Peter Glanninger, Leiter des Zentrums für Unterrichtsmedien des Österreichischen Innenministeriums, und Manfred Felsberger, Projektleiter der Fahrdienstleiterausbildung bei der Infrastruktur Betrieb AG, einem Tochterunternehmen der Österreichischen Bundesbahn.

Am Abend des 9. Oktober haben Teilnehmer und Aussteller des LEARNTEC Forum Austria die Möglichkeit, in angenehmer Atmosphäre Kontakte zu knüpfen und sich im Rahmen der Abendöffnung der Ausstellung über Produkte und Dienstleistungen auszutauschen.

PROGRAMM-HIGHLIGHTS

>> Vom Lernsystem zum Wissenssystem
E-Learning und Wissensmanagement an ausgewählten Fallbeispielen
Peter Glanninger, Leiter des Zentrums für Unterrichtsmedien des Österreichischen Innenministeriums, 10. Oktober 2008, 13.00 Uhr bis 13.20 Uhr

„Bisher sind Lernprozesse oft fremdgesteuert. Das heißt, der Chef, der Professor oder eine Abteilung im Unternehmen gibt vor, was gelernt werden soll. Ein umgekehrter Weg ist es, die Lernautonomie des Einzelnen zu fördern und Wissensaneignung selbstgesteuert laufen zu lassen. Der Lerner bestimmt dann selbst, was er lernen muss, um seine Wissensdefizite zu beheben. Dafür ist es notwendig, sowohl die Bedürfnisse der Benutzer zu kennen als auch Inhalte verfügbar zu machen, die diese Bedürfnisse treffen. Das gelingt nur, wenn die Mitarbeiter intensiv in den Lernprozess eingebunden werden.“

>> E-Learning 2.0 – Häppchenweise lernen
Martin Lindner, Research Studios Austria, 10. Oktober 2008, 9.30 Uhr bis 9.50 Uhr

„Viele Lerner schrecken vor einer großen Informationsflut zurück. Sehr beliebt und zeitlich einfacher umzusetzen ist das „Mikrolernen“. Kleine, überschaubare Informationseinheiten werden dabei oftmals per E-Mail und Mobiltelefon kommuniziert. Diese Medien sind jedoch unflexibel, es gibt bessere Alternativen: kollaborative Kommunikationsplattformen des Web 2.0 wie Blogs. Sie bieten die Möglichkeit, sich komprimierte und aufgesplittete Inhalte im richtigen Moment und im richtigen Rhythmus so zu vergegenwärtigen, dass sie sich nachhaltig einprägen.“

>> Blended-Learning: BWL für Nicht-Betriebswirte
Günter Schmatzberger, Verantwortlich für Blended-Learning Seminare bei Easy Business Training, 10. Oktober 2008, 13.20 Uhr bis 13.40 Uhr

„Das häufig als sperrig empfundene Thema Betriebswirtschaft lässt sich mit einem online-offline-Methodenmix spannend und praxisnah aufbereiten. Blended Learning setzt auf ganzheitliches Lernen, das Ansprechen beider Gehirnhälften und sinnvoll eingesetzte Lernpsychologie.“

Termin: Donnerstag, 9. und Freitag, 10. Oktober 2008
Ort: FHWien-Studiengänge der WKW, Währinger Gürtel 97,1180 Wien

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.learntec.de

Foto: istockphoto