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Universitätslehrgang „Collection Studies and Management” vom Internationalen Museumsrat ausgezeichnet

Im November 2017 startet zum ersten Mal der MA-Lehrgang Collection Studies and Management an der Donau-Universität Krems. Im Mittelpunkt der akademischen Weiterbildungsmaßnahme stehen die komplexen Veränderungsprozesse, mit denen sich Sammlungsinstitutionen wie beispielsweise Museen heute konfrontiert sehen. Daher sind neben den klassischen Kernaufgaben wie Sammeln, Erforschen und Ausstellen auch (medien-)technologische Innovationen sowie Management- und Führungskompetenzen zentrale Bestandteile der Weiterbildung. Der Universitätslehrgang, für den zahlreiche nationale und internationale ExpertInnen als Vortragende gewonnen werden konnten, wurde nun vom Österreichischen Nationalkomitee des International Council of Museums (ICOM) mit dem Qualitätssiegel für Weiterbildung ausgezeichnet.

ICOM ist eine internationale Organisation, die sich mit seinen über 100 nationalen Komitees und in enger Zusammenarbeit mit der UNESCO für die Interessen von Sammlungsinstitutionen und den Erhalt von Kulturgütern einsetzt. Der österreichischen Sektion, die unter der Präsidentschaft von Dr. Danielle Spera vom Jüdischen Museum in Wien steht, gehören mehr als 1900 Mitglieder an. Im Kontext seiner zahlreichen Aktivitäten setzt sich ICOM Österreich in besonderer Weise für die Qualitätssicherung und Transparenz in der Weiterbildung ein. Aus diesem Grund wurde das „ICOM Österreich-Qualitätssiegel für Weiterbildungsangebote im Museumsbereich“ ins Leben gerufen, das an Bildungsinstitutionen verliehen wird, deren Lehrgänge den hohen Standards von ICOM entsprechen.

Collection Studies and Management: Ausgezeichneter Lehrgang

Genau diese Auszeichnung erging nun nach eingehender Prüfung einstimmig vom ICOM Österreich Vorstand an den MA-Lehrgang „Collection Studies and Management“ an der Donau-Universität Krems. „Für uns ist die Verleihung des Qualitätssiegels seitens ICOM Österreich sowohl eine Bestätigung für unsere bisherige geleistete Arbeit als auch gleichzeitig ein großer Ansporn, konsequent an unseren Programmen weiterzuarbeiten“, sagt Univ.-Prof. Dr. Anja Grebe, Leiterin des Departments für Kunst- und Kulturwissenschaften und Professorin für Kulturgeschichte und Museale Sammlungswissenschaften an der Donau-Universität Krems.

Zukunftsweisende Strategien für Sammlungsinstitutionen

Der Universitätslehrgang, der diesen Herbst zum ersten Mal angeboten wird, orientiert sich an aktuellen Herausforderungen, denen Sammlungsinstitutionen wie beispielsweise Museen gegenüberstehen. Daher spielen die Auswirkungen der technischen Entwicklungen genauso wie die Anforderungen eines modernen Managements eine zentrale Rolle. „Uns war es ein Anliegen ein Weiterbildungsprogramm zu entwickeln, das den Verantwortlichen in Museen und verwandten Einrichtungen ein praxisorientiertes und theoretisches Know-how vermittelt, um zukunftsweisende Strategien für ihre Institutionen entwickeln zu können“, so Dr. Barbara Margarethe Eggert, M.A. MA, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Department für Kunst- und Kulturwissenschaften und verantwortlich für den Lehrgang. Interessierte können sich noch bis zum 20. Oktober 2017 für den Universitätslehrgang bewerben.