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Studentenproteste: Fällt die SPÖ schon wieder um?

Foto: istockphoto

„Das aktuelle Chaos rund um die Unikrise unterstreicht die Planlosigkeit dieser Regierung“, erklärt Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam. „Faymann verkauft die Studierenden für blöd und will ihnen erklären, „Zugangsregelungen“ wären keine Zugangsbeschränkungen. Nicht nur, dass die Regierungsverantwortlichen keine Lösungen für die Krise der Universitäten finden, sie haben offensichtlich auch noch die Gepflogenheiten eines zivilisierten Dialoges verloren“, so Maurer weiter. Sie macht damit klar: „Jeder weitere Protesttag geht auf das Konto dieser Regierung.“

„Die SPÖ hat das Thema Hochschulpolitik in den vergangenen zehn Jahren verschlafen und tappt nun völlig konzeptlos im Dunkeln“, sagt Thomas Wallerberger vom Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertretung zu den Aussagen über Zugangsbeschränkungen von Kanzler Faymann und Wissenschaftssprecherin Kuntzl. „Währenddessen geht VP-Vizekanzler Pröll auf die protestierenden StudentInnen los und bezeichnet sie als nicht studierwillig. Dabei protestieren sie, gerade weil sie studieren wollen“, so Wallerberger weiter.

„Vor wenigen Wochen sprach die SPÖ noch vom offenen Hochschulzugang und Ausgleichszahlungen durch Deutschland“, stellt ÖH-Generalsekretärin Eva Maltschnig fest. „Nun geht sie auf ÖVP-Kuschelkurs und fordert Zugangsbeschränkungen – ein erneuter Umfaller!“

NACHLESE:

3.11.2009 / ots-Aussendung der SPÖ
„Die Fachhochschulen sind ein gutes Beispiel dafür, wie eine
Regulierung funktionieren kann“, sagte Faymann. „Wir müssen die
Eignung für ein Studium über eine längere Phase hinweg beobachten,
statt dies an Hand einer einzigen Prüfung zu entscheiden. Keinesfalls
wird die Zugangsberechtigung zu Österreichs Hochschulen über eine
Studiengebühr geregelt werden“

4.11.2009 / ots-Aussendung der SPÖ
Bundeskanzler Werner Faymann stellt erneut klar, dass
eine Zugangsregelung, wie sie für Fachhochschulen besteht, kein
Vorbild für weitere Regelungen darstellt.

Weitere Informationen zu den Studentenprotesten finden Sie hier: http://unsereuni.at

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