fbpx

Rethink Economy – WU nützt Campus für Neupositionierung

Rethink Economy – WU nützt Campus für Neupositionierung

Vielfalt, Weltoffenheit, Innovation, Verantwortung – auf dem neuen Campus WU wird ein modernes Universitätskonzept in eine räumliche Form gegossen. Die spektakuläre Architektur ist für die WU Anlass, sich auch inhaltlich neu zu positionieren. Die Wirtschaftsuniversität feierte am Freitag somit nicht nur den Abschluss eines beachtlichen Projekts, sondern auch den Beginn einer neuen Ära, wie Rektor Christoph Badelt betonte: „Die WU sieht die Investition, die die Republik getätigt hat, als eine Herausforderung und als eine Aufforderung an, ihre Rolle in diesem Staat und in der Wissenschaft neu zu definieren.“ Wirtschaft soll neu gedacht werden, gemäß dem Motto: Rethink Economy.

Verantwortung gegenüber Wirtschaft, Gesellschaft und Politik

Rektor Badelt dankte in seiner Ansprache den politischen Entscheidungsträger/inne/n, die seinerzeit für das Projekt grünes Licht gegeben hatten, den Bürger/inne/n des Landes, die die finanziellen Lasten schulterten, und jenen, die für die Planung und Errichtung verantwortlich waren. Der „Schlüssel“ zum Campus wurde dem Rektor feierlich von Wolfgang Gleissner, dem Geschäftsführer der BIG, überreicht.

„Erstmals wurde mit einem unserer Partner nicht über das klassische Modell ,BIG errichtet und vermietet danach´ gearbeitet, sondern wir haben mit der WU eine gemeinsame Projektgesellschaft gegründet. Darüber hinaus betreiben wir die Liegenschaft gemeinsam. Das garantiert Zusammenarbeit auf höchstem Niveau“, so Gleissner, „die Schlussrechnung des Projektes wird voraussichtlich erst nächstes Jahr vorliegen. Schon jetzt können wir aber mit Sicherheit sagen, dass nicht nur die Zeitpläne gehalten haben, sondern auch die Kosten.“

Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle nannte den Campus ein schon jetzt „international beachtetes Juwel in der vielfältigen Landschaft der Universitätsbauten. Studierende wie Lehrende bekommen durch den Neubau, in den wir rund eine halbe Milliarde Euro investiert haben, optimale Rahmenbedingungen und ideale Möglichkeiten zum Austausch, der wesentlich für Wissenschaft und Forschung ist“, so Töchterle. Er unterstrich den Fokus auf nachhaltiges Bauen: „Die WU wird so auch ihrer ökologischen Verantwortung gerecht, etwa mit dem Energiekonzept“, betonte der Minister.

Gerade diese Verantwortung gegenüber Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, einen nachhaltigen Beitrag zu einem besseren, anderen Wirtschaften zu leisten, ist eines der Grundprinzipien, welches die WU in Zukunft in den Vordergrund rücken will. Weiters: Vielfalt an Sichtweisen auf Wirtschaft und Gesellschaft, Internationalität/Weltoffenheit in Bezug auf den akademisch-intellektuellen Austausch und das reale Wirtschaftsleben; Innovation/Neues Denken, das die Phänomene der Wirtschaft im 21. Jahrhundert mit neuen Methoden erfasst und zeitgemäße theoretische Erklärungen wie praktische Handlungsanleitungen generiert.

Link zum Thema
www.wu.ac.at

Foto: Wirtschaftsuniversität Wien