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Österreichische Privatunis fordern Gleichbehandlung

Österreichische Privatunis fordern GleichbehandlungTrotz so mancher Hürden haben sich die Privatunis seit ihrer Etablierung als stabiler Player mit hoher Innovationskraft erwiesen. Deshalb fordert die Österreichische Privatuniversitätenkonferenz (ÖPUK), dass in Zukunft, etwa bei der geplanten Qualitätssicherung, wo erstmals öffentliche und private Unis sowie Fachhochschulen unter einem Dach evaluiert werden, vorhandenen Benachteiligungen beseitigt werden, anstatt neue aufzubauen, wie es sich derzeit abzeichnet. Die ÖPUK setzt sich daher besonders dafür ein, in künftige Entscheidungsprozesse zu akademischen Strukturen aktiv eingebunden zu werden.

Höchste akademische Qualität an Österreichs Privatunis
Die Privatuniversitäten setzen bewußt auf Qualität in der Ausbildung statt Quantität. Gerade in der momentanen Diskussion über den tertiären Bildungssektor und die allgemeine Forderung nach größtmöglicher Qualität in Bildung und Ausbildung können und sollten von den Privatuniversitäten wichtige Impulse ausgehen. So wird etwa der Unterricht hauptsächlich in Kleingruppen mit sehr guten Betreuungsrelationen (zB. 1:5-6 in Dokoratsstudien) gelebt, oder zahlreiche Weiterbildungsangebote und berufsbegleitende Studien, die die Privatunis auch zu Vorreitern im Bereich des Lifelong Learning machen.

Rektorin Betz an die Spitze der Privatunis gewählt
Bereits seit einigen Jahren treffen sich die RektorInnen der Privatuniversitäten regelmäßig, um gemeinsame Interessen zu besprechen und Vorgangsweisen und abzustimmen. Jetzt gaben sich sich die Privatunis auch eine Rechtsform und schlossen sich zur Österreichischen Privatuniversitäten Konferenz (ÖPUK) zusammen. Zur ersten Vorsitzenden wurde Marianne Betz von der Anton Bruckner Uni in Linz gewählt. Ziel der ÖPUK ist es die Interessen der Privatuniversitäten nach außen zu vertreten, das Image und die Repution von Privatuniversitäten in Österreich zu fördern, und einander als benchmark für akademische Leistung zu dienen.

Prof. Dr. Marianne BetzProf. Dr. Marianne Betz studierte Block- und Querflöte an den Musikhochschulen Karlsruhe und Freiburg. Von 1983 bis 1993 war sie Dozentin für Block- und Querflöte an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. 1993 Berufung zur ordentlichen Professorin für Musikgeschichte an die Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Seit September 2007 ist sie die Rektorin der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz, seit kurzem Vorsitzende der Österreichischen Privatuniversitätenkonferenz (ÖPUK).

Frauen an den Privatunis in vorderster Reihe
Während an den öffentlichen Universitäten keine einzige Frau unter den Rektoren zu finden ist, stehen bei den Privatuniversitäten immerhin an 3 von 12 Institutionen Frauen an der Spitze. Mit Marianne Betz als Vorsitzender und Andrea Koblmüller als Stellvertreterin wird die ÖPUK auch nach außen von Frauen vertreten. Rektor Alfred Pritz von der Sigmund Freud Uni wurde zum zweiten stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

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Foto: istockphoto