Gymnasium Eisenstadt: Fit für die digitale Zukunft – WLAN macht das Lernen leichter

Gymnasium Eisenstadt

Das Gymnasium Eisenstadt (Bild oben: Direktorin des Gymnasiums Eisenstadt, Karin Rojacz-Pichler sowie Valentin Haberl, pädagogischer IKT-Betreuer) ist eine der traditionsreichsten Bildungseinrichtungen Österreichs. Am größten Gymnasium des Burgenlands mit über 1.300 Schülerinnen und Schülern sowie 120 Lehrkräften ist man jedoch nicht nur der langen Vergangenheit verpflichtet, sondern versteht sich als moderne Schule mit Vorbildfunktion. Technisch gesehen ist Eisenstadt schon lange auf der Höhe der Zeit, auch WLAN war vorhanden. Dieses war der wachsenden Nutzerzahl und den Anforderungen an die Abdeckung aber nicht mehr gewachsen.

Ein leistungsstarkes, flächendeckendes WLAN sollte Abhilfe schaffen und war 2021 der nächste Schritt in die digitale Zukunft. Mit finanziellen Mitteln aus dem 8-Punkte-Plan, der Bildungsoffensive der österreichischen Bundesregierung, ist das Gymnasium Eisenstadt heute technisch auf dem neuesten Stand.

Bildung bedeutet mehr, als jungen Menschen Wissen und Werte zu vermitteln. Digitale Fähigkeiten, der Umgang mit Soft- und Hardware und die entsprechende Fach- und Medienkompetenz rücken zunehmend ins Zentrum des Bildungsauftrags. Voraussetzung für eine erfolgreiche Schuldigitalisierung ist eine leistungsstarke Netzwerkinfrastruktur. Nur wenn diese vorhanden ist und reibungslos läuft, wird zeitgemäßes Lernen überhaupt möglich. Das Gymnasium Eisenstadt bereitete sich 2020 auf das Lehren und Lernen in einer zunehmend digitalen Welt vor und entschied sich dabei für die Zusammenarbeit mit dem deutschen Infrastrukturausstatter LANCOM Systems.

Valentin Haberl: Der Ausbau des WLAN stand schon länger auf unserer To-Do-Liste.

BEd Valentin Haberl, pädagogischer IKT-Betreuer des Gymnasiums Eisenstadt

Valentin Haberl, pädagogischer IKT-Betreuer des Gymnasiums Eisenstadt, erklärt: „Der Ausbau des WLAN stand schon länger auf unserer To-Do-Liste. Wir hatten zwar ein Drahtlosnetzwerk im Einsatz, als Lehrer konnte man sich aber nur an wenigen Stellen ins WLAN einwählen, im Lehrerzimmer etwa. In den Klassenräumen war dies nicht möglich.“ Digitaler Unterricht aus dem Netz – Fehlanzeige. Auch die Benutzerfreundlichkeit der vorhandenen Lösung ließ zu wünschen übrig: Das Einwählen in das WLAN war jedes Mal mühsam und mit Aufwand verbunden.

„Eine Pseudo-Lösung auf Basis des vorhandenen Systems kam für uns nicht in Frage. Wir wollten es gleich richtig machen und in eine Lösung investieren, die zukunftssicher und leistungsstark ist“, so Karin Rojacz-Pichler, Direktorin in Eisenstadt.

8-Punkte-Plan führt zum neuen WLAN

Den Anstoß gab letztendlich der 8-Punkte-Plan der österreichischen Regierung. Das Förderprogramm unterstützt Schulen mit finanziellen Mitteln und technischer Ausstattung auf ihrem Weg in das digitale Zeitalter. 50 Lehrkräfte und die 260 Schüler der 5. Jahrgangsstufe wurden mit Laptops ausgestattet. Zu diesem Zeitpunkt war jedoch noch nicht klar, in welchen Räumen die Schüler untergebracht sein würden. Ein flächendeckendes WLAN musste schon deshalb her. Die WLAN-Infrastruktur sollte auch für eine stetig steigende Zahl weiterer Nutzer ausgelegt sein. Das Mitbringen von eigenen Geräten im Sinne von „Bring your own Device“ wurde ebenfalls ins Kalkül gezogen. Weil damit auch das Datenaufkommen im Schulnetzwerk immens hoch ausfallen würde, etwa für Online-Recherchen, Video-Streams oder beim Zugriff auf den Schul-Server für den Down- und Upload von Unterlagen, kamen nur leistungsfähige WLAN Access Points in Betracht, die eine ausreichende Bandbreite in allen Klassenräumen gewährleisten und den WLAN-Standard Wi-Fi 6 unterstützen.

Gymnasium Eisenstadt: 50 Lehrkräfte und die 260 Schüler der 5. Jahrgangsstufe wurden mit Laptops ausgestattet.

Gymnasium Eisenstadt: 50 Lehrkräfte und die 260 Schüler der 5. Jahrgangsstufe wurden mit Laptops ausgestattet.

Starke Partner, weil Leistung zählt

Unterstützung bei der Umsetzung fand man bei JT-Computer aus Eisenstadt. Der IT-Dienstleister übernahm Planung, Konfiguration, Rollout und Betrieb des neuen Netzes. Die Wahl fiel dabei auf Geräte des deutschen Netzwerkinfrastrukturausstatters LANCOM Systems aus Aachen.

„Bei der Wahl unserer Partner legen wir großen Wert auf langfristige Zusammenarbeit und ausgereifte Technologien. Beides sehen wir bei LANCOM erfüllt. Wir unterstützen unsere Kunden auch nach der Implementierungsphase, daher war auch der in Deutschland ansässige technische Support für uns ein wichtiges Kriterium,“ so Mag. Sonja Koch, GF JT-Computer.

Auch die baulichen Gegebenheiten fanden in der Planungsphase, die im Juli 2020 startete, umfassend Berücksichtigung: Im Turnhallentrakt etwa wurden aufgrund dicker Wände gleich zwei Access Points angebracht. So ist stabiles WLAN in der Halle während des Sportunterrichts gewährleistet und zugleich für die digitale Anbindung der Lehrkräfte in Garderoben und Aufenthaltsräumen gesorgt.

Schule ist ein geschützter Raum, das soll auch für die virtuelle Welt gelten. Damit das Gymnasium auch in technischer Hinsicht sicher bleibt, wurde das Schul-WLAN in verschiedene, logisch voneinander getrennte Teilnetze separiert, auf die nur bestimmte Nutzergruppen mit unterschiedlichen Sicherheitsanforderungen Zugriff haben: In den Netzen für Lehrpersonal, Schülerschaft, Gäste, Verwaltung und Medien können sich Berechtigte ihrer Rolle entsprechend einwählen und Daten und Inhalte sicher nutzen. Pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres 2021 war das neue Netzwerk startklar. „Seit September haben wir das WLAN im Einsatz und es hat von Anfang an tadellos funktioniert“, so Valentin Haberl.

Seitdem versorgen rund 40 Access Points von LANCOM Systems das Gymnasium mit WLAN. Die Wahl fiel auf Modelle der LW-600-Serie. In den Räumlichkeiten mit einer sehr hohen Gerätedichte und Auslastung, etwa in der Aula, werden besonders leistungsstarke Geräte der 6400er-Serie genutzt. Alle Access Points unterstützen den aktuellen WiFi-6-Standard und funken im 2,4- und 5-GHz-Band. Die Switches – ebenfalls von LANCOM – sind im Haus verteilt und versorgen die Access Points ganz ohne zusätzliche Steckdosen mit Strom. Bei der Verwaltung des Netzwerks geht das Gymnasium Eisenstadt den klassischen Weg. Das Drahtlosnetzwerk wird über einen WLAN-Controller lokal und von zentraler Stelle aus am Gymnasium verwaltet und gesteuert.


Das Fazit

Direktorin Karin Rojacz-Pichler resümiert zufrieden: „Heute profitiert das Gymnasium Eisenstadt von einer weitreichenden räumlichen Abdeckung des WLAN, einer stabilen Verbindung und dem einfachen Verbinden auf Nutzerseite.“ Die mobilen Geräte werden vor allem für die Recherche im Web, aber auch zum Streamen oder für Video-Konferenzen genutzt. Auch das Arbeiten mit Apps gehört immer mehr zum Schullalltag in Eisenstadt. Über eine App können Schülerinnen und Schüler ihre Bücher nun selbst digitalisieren und im Unterricht über ihre Endgeräte darauf zugreifen. So bereichert Digitalisierung nicht nur den Unterricht, sondern schafft im wahrsten Sinne des Wortes auch Erleichterung im Schulalltag.

Auf der LANCOM Webseite finden sowohl Schulleiter als auch Schulerhalter ein auf sie zugeschnittenes Informationsangebot zum Thema Netzwerkinfrastruktur für Schulen.