Coaching im Unternehmen

Vom Kollegen zum Coach

Das TrainerInnen-Netzwerk Future bietet erstmals in Österreich eine Ausbildung zum unternehmensinternen Coach an. Schwerpunkte sind die Begleitung von MitarbeiterInnen und Teams sowie die Unternehmenskultur-Entwicklung. Der achtteilige Lehrgang findet in Salzburg und Niederösterreich statt. Er richtet sich an Führungskräfte, PersonalentwicklerInnen sowie Projekt- und QualitätsmanagerInnen. Mit geringem Zusatzaufwand können die TeilnehmerInnen eine Zertifizierung des Internationalen Coaching-Verbands erwerben.

Die Kompetenzen von guten Coachs sind Unternehmen an vielen Punkten nützlich: Sie begleiten Teams zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit, greifen bei Konflikten ein, fördern die Motivation von MitarbeiterInnen und die Entwicklung von Führungskräften, moderieren Sitzungen und Workshops und unterstützen die Entwicklung der Unternehmenskultur.

Dennoch sind Coaches meist nur punktuell präsent: beim jährlichen Teamworkshop etwa, als Unterstützung für einzelne Führungskräfte oder wenn der Streit in einem Team unübersehbar geworden ist. „Wir werden häufig dann geholt, wenn es im Unternehmen knarzt oder kracht“, schildert die langjährige Future-Trainerin Anita Hußl-Arnold. „Dabei ist Coaching-Kompetenz im Alltag gefragt.“

Aus dieser Überlegung heraus entwickelte Future die Ausbildung zum unternehmensinternen Coach. Das renommierte TrainerInnen-Netzwerk bildet seit 20 Jahren Coaches aus und begleitet Betriebe in der Unternehmenskultur-Entwicklung. Es gehört damit zu den erfahrensten Anbietern in Österreich. Seit 2003 ist Future anerkanntes Ausbildungsinstitut des Internationalen Coaching-Verbandes ICF.

Für Unternehmen und Organisationen wie die Bank Austria und das Amt für Gesundheitswesen in Südtirol hat Future bereits mehr als 40 interne Coaches ausgebildet. Nun wird der Lehrgang erstmals offen angeboten. Er umfasst acht Seminarblöcke in Salzburg und Niederösterreich mit je drei Tagen und zusätzlich Lehrcoachings. Themen sind unter anderem Selbstcoaching, Konfliktlösung, Projektbegleitung oder Teamcoaching.

Voraussetzung für die Teilnahme ist der Auftrag des Unternehmens, in dem der Coach tätig wird. Mit dem Absolvieren eines Zusatzmoduls und zehn Stunden zusätzlicher Lehrcoachings können die Teilnehmer eine Zertifizierung des Internationalen Coaching-Verbands erwerben.

Die Ausbildung wird von den langjährigen Future-TrainerInnen Anita Hußl-Arnold, Angelika Fußenegger und Wolfgang Steger geleitet. Steger ist überzeugt, dass sich die Investition in einen internen Coach für die Unternehmen rechnet – etwa bei der Begleitung von Führungskräften in neue Positionen: „Scheitert ein solcher Wechsel, wirft das wichtige Projekte oft um Monate zurück. Finden Führungskräfte hingegen rasch in ihre neue Aufgabe, fallen die Kosten eines internen Coachs kaum ins Gewicht.“

Angelika Fußenegger sieht unternehmensinterne Coaches als „Motoren für die Entwicklung der Unternehmenskultur insgesamt“: „Die Aufgaben eines internen Coaches gehen weit über das Einzelcoaching von Mitarbeitern und Führungskräften hinaus. Entwicklungsprozesse erhalten viel mehr Kontinuität, wenn ein Coach intern ständig präsent ist.“

Link zum Thema
www.future.at

Foto: iStockphoto

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