Industrie bildet zu wenig Lehrlinge aus

„Die Investition in die Jugend ist eine Investition in die Zukunft“, sprach sich am 24. Februar 2007 der Vizepräsident der Wirtschaftskammer Kärnten, Leopold Sever, für nachhaltige Maßnahmen zur Erhöhung der Chancen der Heranwachsenden am
Arbeitsmarkt aus. So sei es höchst an der Zeit, mit entsprechenden Initiativen dem akuten Mangel an Facharbeitern zu begegnen, denn diesen würde man „Tür und Tor öffnen“, wies Sever auf das Versäumnis der Industrie hin, den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes nicht Rechnung getragen und zu wenige Lehrlinge in dieser Sparte ausgebildet zu haben.

Da der Markt aufgrund der demographischen Entwicklung nun noch enger werde, sei es darüber hinaus nicht nur erforderlich, das duale Berufsausbildungssystem zu stärken, sondern auch die Einstufung sowie die Besoldung im öffentlichen Dienst neu zu regeln, denn „dies ist der wahre Grund für den Facharbeitermangel“, so der Wirtschaftskammer-Vizepräsident. Die Zuordnung je nach Ausbildung zum Gehaltsschema A, B oder C, wirke sich in übervollen Gymnasien und zulasten der Lehrlinge aus, nannte Sever einen zentralen Aspekt dieser Problematik. (Quelle: ots)