Die Wende in der Bildungspolitik

„Es wird ein Mehr an 1.500 LehrerInnenstellen für das kommende Schuljahr 2007/08 geben“, stellt Bildungsministerin Claudia Schmied klar. Die rund 1.500 LehrerInnenstellen würden sich aufgrund der Senkung der Klassenschülerhöchstzahl auf den Richtwert 25, des verstärkten Trends zu Allgemeinbildenden Höheren Schulen sowie des zusätzlichen Maßnahmenpaketes für Integration, Tagesbetreuung und Senkung der Drop-out-Quote ergeben, betont Ministerin Schmied.

„Im Bildungsbereich gibt es die Trendwende – mehr Lehrerinnen und Lehrer
und damit eine eindeutige Verbesserung der Unterrichtsqualität.“
BM Claudia Schmied

Aufgrund der demographischen Entwicklung gebe es einen Rückgang der SchülerInnenzahlen, der im Pflichtschulbereich (Volksschule, Hauptschule, Sonderpädagogische Schulen, Polytechnische Schule) zu einem Minus von 1.100 LehrerInnenstellen führe. „Für das ab Schuljahr 2007/08 startende Projekt der Senkung der Klassenschülerhöchstzahl auf den Richtwert 25 in den ersten Klassen der Volksschulen, Hauptschulen sowie Polytechnische Schule benötigt man laut ministeriumsinterner Berechnungen 1.500 LehrerInnenstellen, womit sich allein für den Pflichtschulbereich ein Nettoeffekt von Plus 400 LehrerInnenstellen ergibt“, unterstreicht Schmied. Hinzu komme der Mehrbedarf an 330 LehrerInnenstellen im AHS-Bereich, welcher aus den demographischen Entwicklungen und dem verstärkten Trend zur AHS resultiere. „Damit haben wir einen Gesamtnettoeffekt von 730 Lehrerstellen“, so die Bildungsministerin.

Ein zusätzliches wichtiges qualitätsverbesserndes Paket für Maßnahmen wie Integration, Tagesbetreuung und Senkung der Dropout-Quote erfordere eine annähernd große Zahl an weiteren LehrerInnenstellen, „womit wir in Summe bei der Zahl von 1.500 LehrerInnenstellen sind“, erläutert Schmied. „Im Bildungsbereich gibt es die Trendwende – mehr Lehrerinnen und Lehrer und damit eine eindeutige Verbesserung der Unterrichtsqualität. Das Schuljahr 2007/08 ist der Beginn der Wende in der Bildungspolitik.“

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(Quelle: SPÖ/ots)



  1. Rohrstaberl ;-)

    Was die SPÖ in der Wien aufführt ist ein Skandal!!! Es gibt kein bilinguales Modell für Kinder mit Migrationshintergrund, Die einzige türkisch-deutsche bilinguale Klasse wurde wieder zugesperrt. Stunden abwesender Lehrerkollegen dürfen nicht mehr suppliert werden – DANKE Frau Brandsteidel DANKE – ein Witz ist auch, dass erst jetzt die Klassenschülerhöchstzahlen gesenkt werden. Und es regiert das Parteibuch, wenn es um die Vergabe von Schuldirektorenposten geht.
    Na, sind wir mal gespannt, ob die Wende stattfindet …


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