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Welche Stadt wird die nächste Kulturhauptstadt?

2024 ist es wieder soweit: Die europäische Kulturhauptstadt wird zum dritten Mal in Österreich gastieren. Daher lud die FH Kufstein, Studiengang Sport-, Kultur- & Veranstaltungsmanagement unter der Leitung von Prof. (FH) Dr. Robert Kaspar zu einem ExpertInnenworkshop an die Fachhochschule und auf die Festung Kufstein ein. Der Fokus des Workshops lag auf der Information, Diskussion und dem Gedankenaustausch über die zukünftige Kulturhauptstadt, dem Aufzeigen der Perspektiven und Chancen einer Bewerbung sowie den Erfahrungsberichten der eingeladenen ReferentInnen.

Prof. (FH) Kaspar sieht optimistisch in die Zukunft: „Österreich hat mit Graz und Linz gezeigt, wie man durch kluges Kulturmanagement Städte neu positionieren kann.“ Starke lokale Identität mit internationaler Ausrichtung ist hierbei der Kernfokus, so der Experte. „Die FH Kufstein sieht sich in diesem Prozess als Moderator und Vermittler für 2024. Regelmäßig besuchen wir mit unseren Studierenden Kulturhauptstädte wie etwa das für 2017 proklamierte Pafos oder die französische Stadt Marseille“, fasst Kaspar die vielfältigen Aktivitäten zusammen. „Durch unsere sehr guten Kontakte zu den Entscheidungsträgern und Gestaltern können wir hier für Österreich diese Rolle angemessen übernehmen – nicht zuletzt durch die enge Beziehung zu unserem Gastprofessor Oliver Scheytt, der international zu den wichtigsten Beratern für Kulturhauptstadt-Konzepte zählt“, so Studiengangsleiter Prof. (FH) Dr. Kaspar. Auch Prof. Dr. Gernot Wolfram – Lektor des Studiengangs – ist im Team Europe der Europäischen Kommission in Deutschland für Kulturfragen zuständig. „Wir wünschen uns, dass viele österreichische Städte die Chance wahrnehmen, hier gemeinsam mit uns über eine Bewerbung nachzudenken.“

(v.l.n.r.) Dr. Walter Putschögl, Geschäftsführer der Europäischen Kulturhauptstadt Linz 2009, Eckart Achauer, Ass. Jur., Dipl.-Bw., MBA, Berater ACULTOS, Mitverfasser des Buches „Programm- & Projektmanagement im Kulturbetrieb“, RUHR.2010 Mag.a Birgit Neu, Stadträtin für Kultur in Innsbruck (Teilnehmerin) Dr. Thomas Karl, Leiter Fachbereich Kultur und Bildung der Stadt St. Pölten (Teilnehmer) Prof. (FH) Dr. Robert Kaspar, Studiengangsleiter „Sport-, Kultur- & Veranstaltungsmanagement“ Else Christensen Redzepovic, ECOC Bewerbung Sonderborg & Kroatien Johanna Bernkopf, Art Design Feldkirch, Stadtmarketing und Tourismus Feldkirch GmbH

(v.l.n.r.) Dr. Walter Putschögl, Geschäftsführer der Europäischen Kulturhauptstadt Linz 2009; Eckart Achauer, Ass. Jur., Dipl.-Bw., MBA, Berater ACULTOS, Mitverfasser des Buches „Programm- & Projektmanagement im Kulturbetrieb“, RUHR.2010; Mag.a Birgit Neu, Stadträtin für Kultur in Innsbruck (Teilnehmerin); Dr. Thomas Karl, Leiter Fachbereich Kultur und Bildung der Stadt St. Pölten (Teilnehmer); Prof. (FH) Dr. Robert Kaspar, Studiengangsleiter „Sport-, Kultur- & Veranstaltungsmanagement“; Else Christensen Redzepovic, ECOC Bewerbung Sonderborg & Kroatien; Johanna Bernkopf, Art Design Feldkirch, Stadtmarketing und Tourismus Feldkirch GmbH; Foto: FH Kufstein

Der Workshop, bei dem unter anderem Dr. Walter Putschögl, Geschäftsführer der Europäischen Kulturhauptstadt Linz 2009, einen wichtigen Impulsvortrag hielt, stieß bei den TeilnehmerInnen aus verschiedenen österreichischen Städten auf große Zustimmung. Das zeigen die Resonanzstatements der Gäste des Workshops:
Mag.a Birgit Neu, Innsbruck: „Wertvoller Input aus verschiedenen Perspektiven. Die Komplexität des Themas wurde sehr professionell näher gebracht.“
Johanna Bernkopf, Feldkirch: „Die Erfahrungsberichte aus der Praxis inspirieren zur Bewerbung der eigenen Stadt.“
Dr. Thomas Karl, St. Pölten: „Ich habe viel Neues und Informatives mitgenommen, was impliziert, dass wir noch sehr viel nachdenken müssen.“

Abgerundet wurde der Erfahrungsaustausch durch einen Blick auf das sehr erfolgreiche Kulturhauptstadtjahr von Ruhr2010. Eckart Achauer, Berater ACULTOS und Mitverfasser des Buches „Programm- & Projektmanagement im Kulturbetrieb Ruhr 2010″, machte deutlich, welche langfristigen Potentiale in diesem Projekt für die Stadtentwicklung verborgen liegen.

Link zum Thema
www.fh-kufstein.ac.at

Fotos: iStockphoto, FH Kufstein

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